Bei einer Bauchdeckenstraffung entfernt der Chirurg überschüssige Haut und Gewebe am Bauch und strafft gleichzeitig die Bauchmuskulatur. Der Eingriff eignet sich besonders nach einer Schwangerschaft, starkem Gewichtsverlust oder altersbedingtem Elastizitätsverlust der Haut. Der Schnitt verläuft unterhalb der Wäschelinie und kann bei stärkerem Hautüberschuss zusätzlich um den Bauchnabel geführt werden. Bei Bedarf lässt sich der Eingriff mit einer Fettabsaugung kombinieren. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über Ablauf, Erholung und Kosten.
Der Eingriff dauert je nach Ausgangslage zwei bis drei Stunden und findet unter Vollnarkose statt. In den folgenden Wochen unterstützt ein Stützkorsett die Heilung, schweres Heben sollte in dieser Zeit vermieden werden. Die Narbe liegt unterhalb der Wäschelinie und ist im Alltag kaum sichtbar. Das endgültige Ergebnis zeigt sich meist nach einigen Monaten, sobald alle Schwellungen abgeklungen sind.
Über Vorbereitung, Klinikaufenthalt und Nachsorge informieren wir Sie ausführlich im persönlichen Beratungsgespräch. Auch nach Ihrer Rückkehr in die Schweiz stehen wir Ihnen bei Fragen weiterhin zur Seite.
Damit die Bauchdeckenstraffung ein dauerhaft gutes Ergebnis liefert, empfiehlt sich in den Wochen nach dem Eingriff eine ausgewogene Ernährung und ein stabiles Körpergewicht. Auf diese Weise bleibt die neu gestraffte Kontur langfristig erhalten.
Frauen, die nach der Operation noch eine Schwangerschaft planen, sollten dies vorab im Beratungsgespräch ansprechen, da eine erneute Schwangerschaft das Ergebnis der Straffung beeinflussen kann. In solchen Fällen empfiehlt es sich häufig, den Eingriff auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Vor der Operation führen wir eine ausführliche medizinische Voruntersuchung durch, in der Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und mögliche Risikofaktoren erfasst werden. So stellen wir sicher, dass der Eingriff für Sie sicher durchführbar ist.
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Die Bauchdeckenstraffung mit T-Schnitt erweitert die klassische Abdominoplastik um einen zusätzlichen vertikalen Schnitt entlang der Bauchmitte, neben dem üblichen horizontalen Schnitt. Dadurch lässt sich überschüssige Haut sowohl in der Breite als auch in der Höhe entfernen. Diese Variante kommt vor allem bei stärker ausgeprägtem Hautüberschuss zum Einsatz, der über einen einfachen Schnitt allein nicht zu beheben wäre.
Besonders häufig wird diese Methode nach deutlichem Gewichtsverlust angewendet, etwa im Anschluss an eine bariatrische Operation, wenn überschüssige Haut in mehrere Richtungen entstanden ist. Die Erholungszeit fällt hierbei etwas länger aus als bei der klassischen Variante, dafür ist das Ergebnis entsprechend umfangreicher.
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Viele türkische Kliniken erfüllen hohe medizinische Standards und verfügen über moderne Ausstattung, ihre Chirurgen sind häufig international ausgebildet und bringen langjährige Erfahrung mit. Zudem liegen die Behandlungskosten meist deutlich unter dem Niveau der Schweiz. Viele Patientinnen und Patienten nutzen ihren Aufenthalt zusätzlich zur Erholung.
Zu Beginn steht ein Beratungsgespräch, in dem der Chirurg Ihre Ausgangssituation bewertet und den geplanten Ablauf erläutert. Der Eingriff selbst erfolgt unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung mit Sedierung: Überschüssiges Fett- und Hautgewebe wird entfernt, die Bauchmuskulatur gestrafft und die Schnitte sorgfältig vernäht. Danach folgt eine Erholungsphase von einigen Tagen bis Wochen, bevor Sie in Ihren Alltag zurückkehren.